Fremdwährungsdarlehen


Allgemein

Für gute Bonitäten eignet sich auch eine Immobilienfinanzierung in einer fremden Währung, z.B. in Schweizer Franken oder in japanischen Yen. Wegen der hohen Volatilität des japanischen Yen raten wir jedoch von einer Finanzierung in dieser Währung ab. Und Finanzierungen in Schweizer Franken wickeln wir vorzugsweise über Österreich ab. Die österreichischen Banken haben eine lange Erfahrung mit dieser Finanzierungsart und haben wesentlich einfachere Zugangsmöglichkeiten. Die österreichischen Banken haben mehr als 50% ihres Kreditportfolios ausgeliehen in Schweizer Franken. Deutsche Banken bieten dem privaten Kunden eine Fremdwährungsfinanzierung kaum an und wenn, dann zu "unmöglichen" Konditionen.

Aufgrund der Turbulenzen am Finanzmarkt ist die Finanzierung in Schweizer Franken derzeit weniger attraktiv (Stand: Oktober 2009).


Im Detail

Bei Fremdwährungsfinanzierungen sind zwei Risiken zu beachten: Neben dem Zinsänderungsrisiko besteht auch ein Wechselkursrisiko. Sie erhalten den Währungskredit z. B. in Schweizer Franken und müssen die Zinsen und die Tilgung auch in Schweizer Franken erbringen; insoweit haben Sie ein Wechselkursrisiko. Das Zinsänderungsrisiko besteht darin, dass ein Kredit in Schweizer Franken nur Sinn macht, wenn dieser auf 3 oder 12 Monate festgeschrieben wird. Der Schweizer Franken steht seit vielen Jahren für besondere Sicherheit des Kurses. Dies ist den folgenden Charts zu entnehmen:

Chart Zinsenverlauf im Schweizer Franken
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Chart Euro im Verhältnis zum Schweizer Franken
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